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Marburg neu betrachtet: 75 Frauenorte in Marburg

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Die von FrauenKunstGeschichte maßgeblich initiierte Publikation
75 Frauenorte in Marburg. Entdeckerinnenbuch zu 800 Jahren Stadtgeschichte
lädt anlässlich des Jubiläums Marburg800 dazu ein, Straßen, Plätze und Gebäude der Stadt neu zu betrachten.

Es werden Orte vorgestellt, die durch ihre Benennung auf Frauen verweisen sowie Orte, an denen Frauen in Gemeinschaften zusammenwohnten und -arbeiteten und öffentliche Orte, an denen sie zusammentrafen, um für die Gleichberechtigung zu kämpfen, zu lernen, zu arbeiten und vieles mehr.

Es lassen sich zahlreiche Räume in der Stadttopografie finden, die sich mit dem Leben der Marburgerinnen in Verbindung bringen lassen – die zu Frauenorten in der Erinnerungskultur der Stadt werden können.

Das Buch enthält thematische Routen zu Frauenorten, die abgelaufen werden können, wie beispielsweise zu Orten der „Ersten Frauenbewegung“, „Frauenheime und -einrichtungen“, „Frauen und Politik“ u.s.w., es kann aber auch gemütlich auf dem Sofa gelesen werden.

Es ist über den Buchhandel oder den Shop des Verlags zu beziehen.

Link zur Verlagsseite mit weiteren Informationen zum Buch: https://www.schueren-verlag.de/regionalia/titel/730-75-frauenorte-in-marburg.html

Buch zu Marburger Künstlerinnen

Das andere Leben
Rückblick auf Marburger Künstlerinnen

Irene Ewinkel (Hrsg.)

Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 105
376 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Marburg 2015,
ISBN 978-3-942487-06-1, 16,80 EUR

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Zahlreiche Künstlerinnen prägten das kulturelle Leben in Marburg. Inzwischen verstorben geraten ihre Namen und ihr Werk langsam in Vergessenheit. Es war höchste Zeit, sich auf Spurensuche zu begeben und das noch vorhandene Wissen über die Künstlerinnen zu sichern sowie einzelne Werkbeispiele zu dokumentieren. Das Ergebnis gibt Einblicke in spannende und bewegende Lebensläufe, an deren Anfang häufig der Anspruch stand, durch die Wahl des Künstlerinnenberufs ein anderes Leben als das gesellschaftlich vorgezeichnete zu leben.

Mit biografischen Artikeln zu folgenden Künstlerinnen:
Katharina Karolina Luja, verheiratete von Drach 1800 – 1874, Elisabeth (Elise) Dauber 1856  – 1930, Auguste Pfeffer 1864 –1947 Lisbeth Eisner, geb. Hendrich 1867 – 1949, Helene Lucy Bantzer, geb. Darbishire 1874 – 1953; Elisabeth Schaefer 1881 – 1968, Frida Stengel 1882 – 1972,  Dora Willgerodt-Brünner 1887 – 1983, Adelheid Troeltsch, geb. Lorenzen 1899 – 1991, Freda Gräfin zu Solms-Rödelheim, geb. von Gersdorff 1901 – 1992, Hildegard Bantzer 1906 – 2003, Ella Räuber 1874 – 1963, Ursula von Zehmen 1879 – 1974, Ida Wolfermann-Lindenau 1886 – ? nach 1962, Otilie Schäfer 1889 – 1971, Annemarie Kirchner-Kruse 1889 – 1977, Emma Tichy-Bock 1894 – 1976, Hildegard Seidel 1898 – 1976, Grete Jahr-Queißer 1899 – 1978, Gertrud Hübner-Nauhaus 1900 – 1989, Erna Beiersdorf 1904 – 2001, Irene Spalke 1906 – 1992, Elisabeth Mann 1901 – 1996, Ilse Wagner 1908 – ?, Gertrud Weber 1908 – 1993, Katharina (Käthe) Fischer 1909 – 1987, Rosa Friess, geb. Niessen 1916 – 2007, Herta Claasen-Wolf 1917 – ?, Gisela (-Luzia) Geyer 1917 – ?, Waltraut von Petersdorff 1920 – 2009, Louisa Biland 1925 – 2008, Hanna Kor¥ür 1925 – 1993, Lotte Michailova 1925 – 2014, Ursula Gottwald 1937 – 2014, Helga-Renate Krawielitzki-Hajós 1940 – 2005.

Mit Beiträgen von Stephanie Bachmann, Renate Faust, Heike Heuser, Gudrun Niessner-Wild, Gerhard Pätzold, Maria Pohland, Sandra Ritter, Barbara Rumpf-Lehmann, Claudia Rust, Christina Salland, Marlis Sewering-Wollanek, Georg Solms, Susanne Tichy.
Das Titelbild, ein Linolschnitt von Sandra Ritter nach einer Fotografie Dora Willgerodt-Brünners, ist in kleiner Auflage erschienen und kann für 40 EUR (inkl. Porto) über info@frauenkunstgeschichte.de bei der Künstlerin bestellt werden.

Zu beziehen über Marburger Buchhandlungen sowie direkt beim Rathaus-Verlag (Öffentlichkeitsarbeit), Markt 8, 2. Stock (im Rathaus). Dort kann es auch per E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@marburg-stadt.de bestellt werden.

Buchbesprechungen

Eine Buchbesprechung mit dem Schwerpunkt der Künstlerinnen im Buch, die Lehrerinnen und Schülerinnen der Elisabethschule waren, hat Regina Neumann verfasst: http://elisabethschule.de/schule/geschichte/kuenstlerinnen/ 

Regina Neumann hat das Buch „Das andere Leben. Rückblick auf Marburger Künstlerinnen“ (Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur, 105, Marburg 2015) gelesen und in ihrer Buchbesprechung den Blick besonders auf die ehemaligen Lehrerinnen und Schülerinnen der Elisabethschule gerichtet, die auch Künstlerinnen waren, bzw. später Künstlerinnen wurden. „Die Malerinnen, die vorgestellt werden, haben über kürzere oder längere Zeit in Marburg gelebt. Einige von ihnen waren Schülerinnen der Elisabethschule – wie Rosa Friess, Louisa Biland oder Hanna Korflür – oder wirkten hier als Lehrerinnen, wie Elisabeth Mann oder Gertrud Weber.“ Abschließend kommt sie zu dem Urteil:
„So bietet diese preiswerte Stadtschrift allen, die sich sozialgeschichtlich für den Weg der Frauen aus der Einbindung in enge bürgerliche Verhältnisse hin zu freier künstlerischer Betätigung in Marburg, also in einer kleinen Universitätsstadt, interessieren sowie für die, die gern etwas zu einzelnen Malerinnen erfahren möchten, reichlich Material – nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Anschauen.“

Weitere Rezension zu „Das andere Leben. Rückblick auf Marburger Künstlerinnen“

In der „Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde“, Bd. 121, 2016 ist unser Buch zu Marburger Künstlerinnen besprochen worden und bietet einen guten ersten Eindruck. Hier die Rezension als pdf:

Monika Sieveking
1959-2019 / in Ausschnitten / immer – jetzt

Werküberblick – mit Texten von Monika Kaiser
ISBN 9783980765718
168 Seiten, 38,00 EUR

Das reich illustrierte Werkverzeichnis der Künstlerin Monika Sieveking bietet einen Überblick über ihre Arbeiten von 1959 bis heute. Kunsthistorische Einleitungen von Monika Kaiser führen in die Werke ein, die in Dekaden zusammengefasst werden.

zu bestellen bei uns oder direkt bei der Künstlerin:
https://www.monika-sieveking.de/