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Marburg neu betrachtet: 75 Frauenorte in Marburg

Die von FrauenKunstGeschichte maßgeblich initiierte Publikation
75 Frauenorte in Marburg. Entdeckerinnenbuch zu 800 Jahren Stadtgeschichte
lädt anlässlich des Jubiläums Marburg800 dazu ein, Straßen, Plätze und Gebäude der Stadt neu zu betrachten.

Es werden Orte vorgestellt, die durch ihre Benennung auf Frauen verweisen sowie Orte, an denen Frauen in Gemeinschaften zusammenwohnten und -arbeiteten und öffentliche Orte, an denen sie zusammentrafen, um für die Gleichberechtigung zu kämpfen, zu lernen, zu arbeiten und vieles mehr.

Es lassen sich zahlreiche Räume in der Stadttopografie finden, die sich mit dem Leben der Marburgerinnen in Verbindung bringen lassen – die zu Frauenorten in der Erinnerungskultur der Stadt werden können.

Das Buch enthält thematische Routen zu Frauenorten, die abgelaufen werden können, wie beispielsweise zu Orten der „Ersten Frauenbewegung“, „Frauenheime und -einrichtungen“, „Frauen und Politik“ u.s.w., es kann aber auch gemütlich auf dem Sofa gelesen werden.

Es ist ab sofort über den Buchhandel oder den Shop des Verlags zu beziehen.

Link zur Verlagsseite mit weiteren Informationen zum Buch: https://www.schueren-verlag.de/regionalia/titel/730-75-frauenorte-in-marburg.html

Empfohlen

Publikation zum Stadtjubiläum

Auch FrauenKunstGeschichte e.V. beteiligt sich mit
einer Publikation am Stadtjubiläum. Wir haben uns auf die
Suche nach Frauenorten gemacht, an denen
die Frauen in der Stadt sichtbar waren oder an denen sie
sich zusammengetan haben, um gemeinsam etwas zu bewirken,
zu arbeiten, etc. Es geht diesmal nicht die Suche und Entdeckung
von Einzelpersönlichkeiten, sondern um die Marburgerinnen.
Es werden für eine Geschichte der Frauen der
Stadt bedeutsame Orte in der Stadttopografie kurz skizziert.
Die 75 Frauenorte in Marburg erscheinen im
Sommer.

Katalog zur Ausstellung

Es gibt noch Restexemplare des Katalogs zur Ausstellung

Will meinen Frieden finden…
Ein Ausstellungsprojekt zum Themenjahr
Anderartig. Hexen. Glaube.Verfolgung

Der Katalog enthält eine Einführung ins Thema sowie eine
Auswahl der gezeigten Arbeiten (66 S./ zahlreiche Farbabbildungen).
Wir geben ihn für 4 EUR/Exemplar ab. Er kann unter
info@frauenkunstgeschichte.de bestellt werden.

Ausstellung beendet

Leider ist die Ausstellung inzwischen wieder abgebaut – der Ausstellungssaal im Rathaus erfreut sich einer so großen Nachfrage, dass es nur immer recht kurze Laufzeiten für die Ausstellungen gibt.

Wir sind sehr zufrieden, dass sich viele unsere Ausstellung angesehen haben und über die positive Resonanz, die sich im unserem Gästebuch niedergeschlagen hat.
Hier ein Beitrag- im Reim verfasst:

Die Ausstellung von „FrauenKunstGeschichte“
reflektiert in einem ganz besondern Lichte:
Der Mensch an sich zieht die Kontur,
er denkt und lenkt und pflanzt die Spur
zu dem Obskuren und Geheimen,
lässt in seinem Hirn Gerüchte keimen.

So kam und kommt es zu Exzessen,
Hexenverfolgungswahn und den Prozessen.
Der Mensch, der Mensch,
der sich darin verrennt,
keine Liebe, Herzensdemut kennt.
Er bricht den Stab der Schuldigkeit
über seinen Nächsten,
bringt Qual und Leid.

Damals wie Heute!
So wird es immer sein:
„Wer ohne Schuld ist,
der werfe den ersten Stein!“

  Rosemarie Heidenreich,  Oktober 2020

Ausstellung im Rathaus eröffnet!

Will meinen Frieden finden…
Ein Ausstellungsprojekt zum Themenjahr
Anderartig. Hexen. Glaube.Verfolgung

Leider konnte wegen der aktuellen Situation der corona-Pandemie keine Vernissage stattfinden. Somit haben wir die Ausstellung im kleinen Kreis der Beteiligten eröffnet und freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher!
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.00-17.00 Uhr, Sa-So 11.00-17.00 Uhr
bis zum 21.10.2020
Rathaus, Markt, Ausstellungsraum EG





Ausstellung

Will meinen Frieden finden…
Ein Ausstellungsprojekt von FrauenKunstGeschichte e.V. mit Marburger KünstlerInnen zum Themenjahr „Andersartig. Hexen. Glaube.Verfolgung.“

Neuer Termin der Ausstellung!
Eröffnung, Sonntag 04.10.2020
Laufzeit der Ausstellung 04.10.- 21.10.2020
Ausstellungsraum im Rathaus

Der Titel der Ausstellung gibt die Aussage einer als Hexe angeklagten Frau während einer „peinlichen Befragung“ (einer Folterung) wieder und stellt die gequälte, als Hexe diffamierte Frau in den Mittelpunkt, die sich in einer aussichtslosen Situation befindet, der sie ohnmächtig ausgesetzt ist und die sie nur noch beenden möchte, sei es auch zu ihrem Schaden. Dass es vielfältige Zugänge zum Thema gibt, die auf der Basis persönlicher Erfahrungen und künstlerischen Ausdrucks zu ganz unterschiedlichen Kunstwerken führen, zeigen die in der Ausstellung vertretenen Arbeiten. So bildet für einige die Auseinandersetzung mit der historischen Hexenverfolgung die Grundlage für die Entwicklung ihres Werks, andere haben das Gruppenphänomen des Ausgrenzens und Mobbings in den Mittelpunkt gestellt, für weitere war die feministische Perspektive ausschlaggebend.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Gerda Waha – Elke Therre-Staal – Ilse Seidel-Schmalenbach – Burgi Scheiblechner – Sandra Ritter – Sibylle Markl – Iris Kramer – Anne Heidenreich – Angelika Bernhammer – Helga-Katharina Berndt – Michael Bartsch

Der ursprüngliche Termin der Ausstellung im April/Mai musste wegen der corona-Pandemie ausfallen. Wir freuen uns, dass wir einen Ausweichtermin noch in diesem Jahr während des Themenjahrs erhalten haben.

Ausstellungsvorschau

Gemeinschaftsarbeit „In memoriam“

Da es bis zum Oktober noch lang hin ist, hier eine kleine Vorschau mit jeweils einer Auswahlarbeit der beteiligten KünstlerInnen.

Nacht der Kunst 2019

Am 14. Juni 2019 findet in Marburg wieder die Nacht der Kunst statt.

FrauenKunstGeschichte „holt“ aus diesem Anlass eine berühmte Künstlerin nach Marburg:

VALIE EXPORT
Ikone und Rebellin

Filmvorführungen (Dauer ca. 1 Stunde)
Beginn: 18.00, 19.00 und 20.00 Uhr
Ort: Büro Marburger Kunstverein, 1. Stock.
Wir freuen uns, dass wir wieder im Marburger Kunstverein zu Gast sein können.

VALIE EXPORT (geb. 1940) gehörte zu den Künstlerinnen, die früh mit dem neuen Medium, dem Video, arbeitete und zu den Wegbereiterinnen der in den 60er Jahren neuen Kunstform, der Performance, gehört. Mit ihren öffentlichen Aktionen wie dem „Tapp- und Tastkino“ oder der „Aktionshose Genitalpanik“ hat sie Ende der 60er Jahre Bilder geschaffen, die sich bis heute in das allgemeine visuelle Gedächtnis eingebrannt haben. Leben und Werk der österreichischen Künstlerin VALIE EXPORT stehen exemplarisch für eine Entwicklung in der Kunstgeschichte, in der Frauen neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten suchten und fanden. Ihr Werk liefert einen feministischen Gegenentwurf zum Wiener Aktionismus ihrer Zeit, der zahlreiche Künstlerinnen nachfolgender Generationen geprägt hat. Die innovative Vielfalt ihrer künstlerischen Ansätze macht VALIE EXPORT zu einer Ikone der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Das Filmportrait von Claudia Müller macht das facettenreiche Werk der Ausnahmekünstlerin erfahrbar. Neben zahlreichen Aussagen Valie Exports zu ihrem künstlerischen Werk berichten Kolleginnen wie Marina Abramovic, Carolee Schneemann und Kiki Smith von dem Einfluss, den EXPORTS Werk auf sie hatte.

Ein Film von absolutMEDIEN