Fahrt zur Ausstellung Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo

FrauenKunstGeschichte lädt ein:

FrauenKulturfahrt zur Ausstellung am 24.02.2017

Die Ausstellung beleuchtet die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -beziehungen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. 150 Werke verdeutlichen, wie kontrovers Künstler und Künstler-innen der Moderne auf die Konstruktion von Geschlechtermodellen reagierten und wie sie Stereotypen, Idealbilder und Identifikationsfiguren in Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Film behandelten. Besonders die Künstler der Jahrhundertwende führten dem Publikum in ihren Werken überzogene Charaktereigenschaften der Geschlechter vor Augen oder untermauerten stereotype Rollenbilder, wie das der Tod und Untergang bringenden Frau. Im 20. Jahrhundert griffen Künstlerinnen und Künstler gängige Klischees vermehrt an und versuchten, diese durch Strategien wie Ironie, Überzeichnung, Maskerade und Hybridisierung aufzubrechen.

Ausstellungsbesuch und Führung

Bei Interesse bitte melden unter info@frauenkunstgeschichte.de

Hier Informationen zur Ausstellung.

Ausstellung Einblicke

Fotoausstellung „Einblicke: Studierende engagieren sich“

Zurzeit ist diese Ausstellung im Bistro der Mensa zu sehen. Es werden anhand von Fotografien und kurzen Texten beispielhaft Initiativen und Vereine vorgestellt, in denen sich Studierende engagieren. Ob in sportlichen, sozialen, politischen, kulturellen oder vielen weiteren Bereichen – das studentische Engagement ist bunt und vielfältig!

Auch FrauenKunstGeschichte ist mit dem Künstlerinnen-Buch, an dem auch Studentinnen mitgearbeitet haben, vertreten.

Übrigens: Das Bistro ist im Tiefgeschoss, im Teil, der parallel zur Lahn liegt, und dort ganz am Ende! Es haben einige die Ausstellung nicht gefunden.

Buchbesprechung

Künstlerinnen an der Elisabethschule

Regina Neumann hat das Buch „Das andere Leben. Rückblick auf Marburger Künstlerinnen“ (Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur, 105, Marburg 2015) gelesen und in ihrer Buchbesprechung den Blick besonders auf die ehemaligen Lehrerinnen und Schülerinnen der Elisabethschule gerichtet, die auch Künstlerinnen waren, bzw. später Künstlerinnen wurden. „Die Malerinnen, die vorgestellt werden, haben über kürzere oder längere Zeit in Marburg gelebt. Einige von ihnen waren Schülerinnen der Elisabethschule – wie Rosa Friess, Louisa Biland oder Hanna Korflür – oder wirkten hier als Lehrerinnen, wie Elisabeth Mann oder Gertrud Weber.“ Abschließend kommt sie zu dem Urteil:
„So bietet diese preiswerte Stadtschrift allen, die sich sozialgeschichtlich für den Weg der Frauen aus der Einbindung in enge bürgerliche Verhältnisse hin zu freier künstlerischer Betätigung in Marburg, also in einer kleinen Universitätsstadt, interessieren sowie für die, die gern etwas zu einzelnen Malerinnen erfahren möchten, reichlich Material – nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Anschauen.“

Die Rezension ist auf der Internetseite der Elisabethschule veröffentlicht

 

FrauenStadtspaziergang: Studentinnen, Dichterinnen, Malerinnen

Ein Spaziergang mit Ursula Schulze-Stampe und Irene Ewinkel

Termin: Sonntag, 23.10., 11.00 Uhr
Treffpunkt: Marburg, Alte Universität, Parkplatz
Dauer ca. 1.30 Std.
Teilnahmegebühr: 3 EUR

An unserem Treffpunkt an der alten Universität werden wir einige frühe Studentinnen, Lehrende sowie auf andere Weise mit der Universität Marburg verbundene Frauen vorstellen. In der Reitgasse erinnern wir an zwei Schriftstellerinnen der Romantik, die hier kurze Zeit lebten: Sophie Mereau-Brentano sowie Caroline Boehmer-Schlegel-Schelling. Auf dem Marktplatz stoppen wir an der Statue von Sophie von Brabant, der Tochter der heiliggesprochenen Landgräfin Elisabeth, die durch geschickte politische Züge das ludowingische Erbe für ihren Sohn Heinrich sicherte. Am ehemaligen Ausstellungshaus des Marburger Kunstvereins am Markt stehen einige Marburger Künstlerinnen vergangener Jahrzehnte im Mittelpunkt. Schließlich beenden wir den Spaziergang in der Wendelgasse 2, wo der Student Michail Wassiljewitsch Lomonossow während seiner Studienzeit lebte und 1740 die Tochter seiner Vermieterin Elisabeth-Christina Zülch heiratete, die ihm 1742 mit dem gemeinsamen Kind nach St. Petersburg folgte, wo er ab 1745 Prof. für Chemie war.