Nacht der Kunst 2024

Freitag, 21.06.2024

Auch dieses Jahr beteiligen wir uns zusammen mit dem Capitol mit einem Film über eine Künstlerin an der Nacht der Kunst.
Wir sind wieder zu Gast im Capitol-Kino in der Biegenstrasse.
Filmbeginn: 18.00 Uhr

Hilma af Klint ist ein Beispiel für die unterschiedlichen Spielräume von Künstlerinnen und von Künstlern Anfang des 20. Jahrhunderts. Bereits 1906 malt sie riesige abstrakte Bilder, die vom theosophischen Occultismus und der Antroposophie beeinflusst sind. Zu jener Zeit hatten weder Kandinsky, noch Mondrian oder Malewitsch abstrakte Gemälde erschaffen. Doch sie malt in Schweden, reist zwar viel und ist auch vernetzt, aber eben eine Künstlerin, die nicht so ungewöhnliche abstrakte Gemälde (über 1500) zu erschaffen, sondern sich an akademische Regeln zu halten hat. Was af Klint auch macht und damit Erfolg als Malerin hat, aber eben nicht mit ihren abstrakten Werken. Wohl wissend, dass die Gesellschaft für ihre abstrakten Gemälde noch nicht reif ist, verfügt sie, dass sie erst Jahrzehnte nach ihrem Tod öffentlich ausgestellt werden dürfen. Die passiert in Schweden ab den 1980er Jahren.
2019/20 wird mit Ausstellungen in New York, Stockholm und Berlin das ungewöhnliche Werk von Hilma af Klint in den USA und im übrigen Europa bekannt und neu bewertet.
„Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen. Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, welches in einem überwältigenden Oeuvre gipfelt und die Geschichtsschreibung der Kunst auf den Kopf stellt.“ Aus der Film-Ankündigung

Besprechung des Films: https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/jenseits-des-sichtbaren-hilma-af-klint-2019

Zur Zeit läuft eine Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 in Düsseldorf, in der das Werk von Hilma af Klint und Wassily Kandinsky gemeinsam zu betrachten ist:
Hilma af Klint und Wassily Kandinsky – Träume von der Zukunft (bis 11.08.2024)

Ausstellungsfahrt nach Frankfurt

Donnerstag, 16.05.2024

Besuch der Ausstellungen

  • Paris, Königstein, Berlin – Louise Rösler (1907–1993) im Museum Giersch
  • Kollwitz im Städel Museum

Paris, Königstein, Berlin – Louise Rösler (1907-1993)

Nach der Ankunft in Frankfurt besichtigen wir zunächst die farbenfrohen, häufig abstrakten, vielfältigen Arbeiten von Louise Rösler, der das Museum Giersch eine schon längst überfällige Retrospektive mit 160 Arbeiten widmet.
Die Berliner Künstlerin Louise Rösler musste im Zweiten Weltkrieg ihr geliebtes Berlin verlassen und wohnte längere Zeit in Königstein im Taunus, bevor sie nach Berlin zurückkehrte.

Einen ersten Eindruck von Röslers Arbeiten vermittelt die Ausstellungsseite, auf der auch ein kurzer Film in die Ausstellung einführt.

Wir haben eine einstündige Führung durch die Ausstellung gebucht. Vor und nach der Führung gibt es noch Gelegenheit, sich in Ruhe einige Werke anzusehen.

Kollwitz

Nach einer kleinen Pause gehen wir als Gruppe in die Kollwitz-Ausstellung im Städel. Da Käthe Kollwitz wohl allen bekannt ist, haben wir hier auf eine Führung verzichtet. Hier kann also jede nach ihrem Tempo sich die Ausstellung erschließen. Es gibt eine digitale Einführung auf der Ausstellungsseite sowie einen kleinen Film, um sich auf die Ausstellung einzustimmen.